Leitartikel Heimtextil I KT-Nr. 31/32 2009

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Artikel als PDF downloaden: » Leitartikel Heimtextil I als PDF-Datei (35 kb) DER SIEBENUNDDREISSIGSTEN UMSATZ-RANGLISTE HEIMTEXTILIEN GRUPPE I, GARDINEN, DEKO- UND MÖBELSTOFFE, MIT DEN DATEN VON 2008 ZUM GELEIT:

(er) Da sich die Angaben der hier aufgelisteten Unternehmen auf das abgelaufene Geschäftsjahr 2008 beziehen, werfen wir den Blick zurück und stellen fest, dass sich dieses Jahr eigentlich recht vielversprechend angelassen hatte, dann aber im zweiten Halbjahr
sich dieser Trend nicht fortgesetzt hat. Schon damals zogen die Wolken der Finanzkrise am Himmel hoch, damit einhergehend liess in Deutschland die Konjunktur spürbar nach. Hatte man in den Jahren zuvor noch, trotz einer schwachen Inlandsnachfrage die Bilanzen mit Exportgeschäften aufgebessert, so kam die weltweit rückläufige Nachfrage nach Investitionsgütern aber auch Konsumgütern zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt, der bis in die heutigen Tage anhält. So ist dieses Jahr 2008 mit dem Prädikat „ent-
täuschend“ zu beschreiben.

Betrachten wir die Sparten im Einzelnen, so lässt sich feststellen, dass die Produktgruppe der Möbelstoffe, wie es der Verband der Deutschen Heimtextilien-Industrie bekannt gibt, zum Ende November ein Umsatzdefizit von 12,6 Prozent ausgewiesen hat, wobei mit
-14,1 Prozent das Inlandsgeschäft stärker betroffen war, als das Auslandsgeschäft mit -10,3 Prozent. Einen erfreulichen Verlauf konnte man dagegen bei der Entwicklung des durchschnittlichen Preisniveaus mit einem Plus von 2,6 Prozent feststellen, soll heissen,
Qualität gewinnt wieder einen höheren Stellenwert.

Die Geschäftsentwicklung im Bereich der Dekostoffe verlief vergleichbar mit der der Möbelstoffe, wobei der Inlandsumsatz um 3,0 Prozent zurück ging, jedoch das Preisniveau um 8,6 Prozent gestiegen ist.

Auch, oder besser gerade, die Sparte Gardinen konnte sich diesem Negativtrend nicht entziehen. Allerdings verlief hier das 1. Halbjahr schwächer als die Folgemonate. Per Ende November bezifferte sich der Umsatzrückgang jahresdurchschnittlich auf -6,8 Prozent.
Das Exportgeschäft war mit -7,8 Prozent prozentual stärker betroffen als das Inlandsgeschäft (-6,5 Prozent). Der Exportanteil der Gardinenhersteller blieb mit 25,5 Prozent stabil zum Vorjahr. Relativ gering waren die Umsatzeinbussen im Bereich der gewebten Meterware. Prozentual zweistellig war das Umsatzdefizit im Bereich der gewirkten Meterware. Die Nachfrage nach konfektionierten Gardinen entwickelte sich ebenfalls überdurchschnittlich rückläufig.


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