Fraas KT 07/08 2011

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DER ZWEIUNDZWANZIGSTEN KRAWATTEN, SCHALS- UND TÜCHER-
UMSATZ-RANGLISTE MIT DEN DATEN VON 2010 ZUM GELEIT:


(er) Generell haben im abgelaufenen Geschäftsjahr 2010 die Accessoires nicht nur an Umsatz, vielmehr auch an Bedeutung gewonnen. Der modische Schal ging zunehmend der Krawatte an den Kragen, kaum ein Mann im Business mit der Bekleidung war ohne ihn zu sehen. Doch der Klassiker ist und bleibt die herkömmliche Krawatte, die sich wieder etwas schlanker präsentierte. Die schmale Linie steht hoch im Kurs, bei allen die modebewusst und stilsicher auftreten, variieren die Krawattenbreiten zwischen sechs und sieben cm. Wer es klassischer mag, findet im konsumigen Genre weiter geschnittene Modelle mit 7,5 bis 8,5 cm Breite. Wie oben bereits erwähnt, waren lässige Schals die Highlights der Saisons in unterschiedlichen Mustern und Farben, die sowohl zum Hemd oder Sakko als auch zum Pullover oder Shirt getragen werden können. Als modisches Accessoire in leichter Qualität und zur kalten Jahreszeit als farblich abgestimmte Variante in wärmeren, dickeren Qualitäten, geben sie der Garderobe ihren letzten Schliff und sind vielseitig einsetzbar. Im Outdoor-Bereich ist der Schal ohnehin unverzichtbar. Neben klassischen Schurwollqualitäten glatt gestrickt oder gerauht, werden auch hier edle Mischungen mit Seide, Cashmere oder Alpaca favorisiert. Überlange Schals in allen Varianten unterstreichen die naturhaft-rustikale Attitude des Winterlooks.

Zurück zur Krawatte, hat das Deutsche Mode-Institut, wie in der Vergangenheit wiederum einen Krawattenmann des Jahres 2010 unter der Leitung von Gerd Müller-Thomkins durch eine kompetente Jury gewählt. Es ist der Nachrichtensprecher des „heute journals“ Claus Kleber. Die offizielle Begründung lautet wie folgt:

„Claus Kleber verwendet die Krawatte als Form vollendendes Stilmittel seiner journalistischen Handschrift. Im Habitus seiner Bekleidung spiegelt sich seine professionelle Haltung zu einem zeitlos seriösen Journalismus. Dabei wird die Krawatte in Ihrem stilistisch-eleganten Rahmen von Businesshemd und Anzug zu einem alternativlosen Accessoire medialer Glaubwürdigkeit. Die verlässliche Korrektheit seiner klassisch-modernen Erscheinung bewahrt den Themen seiner Berichterstattung in jeder Situation die ungeteilte Aufmerksamkeit des Publikums.“

So begründet Gregor Kathstede, als Oberbürgermeister der Stadt Krefeld die Wahl der Jury.

Redaktion KLAR-TEXT, im Februar 2011

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