Steilmann KT 15/16 2014

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Der fünfundvierzigsten DOB-Umsatz-Rangliste mit den Daten von 2013 zum Geleit:

(er)Auf hoher Vorlage, auf niedriger Vorlage, stets vergleichend wird in der Textil- und Bekleidungsindustrie die aktuelle Situation bewertet, doch immer mit einem Unterton des Jammerns, es könnte doch alles viel besser sein und irgendeine schlechte Vorahnung für die Zukunft schwingt immer mit. Zur Zeit ist es dem Homemarket nicht , wie in der Vergangenheit seit einigen vielen Jahren anzurechnen, dass die Konjunktur hinkt und lahmt, also müssen die schwächelnden EU-Länder, wie Spanien und Italien zum Beispiel, für eine Exporternüchterung herhalten, die für ein Jammern auf hohem Niveau sorgen. Neu ist im Moment e die Krise Russland – Urkraine im Spiel, die für eine schlechte Stimmung sorgt. Nichts desto weniger läuft es, bei denen die sich im Genre der DOB befinden gut, denn die Fakten, Daten, Zahlen in dieser hier neu editierten Umsatz-Rangliste belegen das. Im grossen und ganzen ist dieses DOB Ranking das aussagekräftigste und im Volumen das grösste in der Bekleidungsindustrie mit über zwölf Milliarden Euro auf einem aktuellen Höhepunkt angelangt, der eigentlich für Optimissmus stehen könnte und den Skeptikern Ihre Grenzen zeigen könnte. Die Umsatzplusmacher überwiegen eindeutig.
So schreibt auch der German Fashion Modeverband Deutschland e.V. aus Köln, dass sich die wirtschaftliche Lage der deutschen Bekleidungsindustrie zum Jahresende 2013 immer mehr verbessert hat. „Wir schliessen mit einem guten Umsatzplus und sehen für 2014 noch mehr Potential „ sagt Gerd Oliver Seidensticker als Präsident des Modeverbandes dazu und weist auf eine endlich wiedergefundene positive Stimmung in der Branche hin. Die durchschnittliche Umsatzverbesserung lag mit 2,4% noch ein wenig höher, als von den Unternehmen erwartet – das ist das Ergebnis einer aktuellen repräsentativen Befragung der 340 Mitglieder des Verbandes. Für das Jahr 2014 rechnet die Branche weiter mit einer positiven Entwicklung und schätzt das zu erwartende Umsatzplus auf 3,75 Prozent.
Auch das Exportgeschäft entwickelt sich, allen Unkenrufen zum Trotz, weiter gut, der positive Trend von 2013 bestätigt sich in der Umfrage. Alle Unternehmen äusserten sich zufrieden.
Die wichtigsten Exportländer sind nach wie vor unverändert: Österreich, Holland, Frankreich, Schweiz, Belgien, Russland, Polen, Italien, Grossbritanien und Spanien der Reihenfolge nach. Polen liegt nominal auf Platz eins mit zweistelligen prozentualen Zuwachsraten.
‚Die Top Ten der Importländer waren in 2013: China, Bangladesch, Türkei, Niederlande, Indien, Italien, Vietnam, Kambodscha, Rumänien und Indonesien. Bangladesch überholt die Türkei und liegt mit einem Zuwachs von 10% gegenüber dem Vorjahr auf Platz zwei der wichtigsten Importländer. Als Importgewinner ist ebenfalls Kambodscha zu nennen – mit einem Plus von 22% schiebt sich das Land erstmals in die Top 10. China verliert als wichtigstes Lieferland weiter leicht mit rund 3Prozent
Redaktion KLAR-TEXT im April 2014


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