Carl Gross KT 09/10 2015

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Der fünfundvierzigsten Umsatz-Rangliste für HAKA-Freizeit- und Bespo mit den Daten von 2014 zum Geleit:

(er) Mal ruhig, mal laut kommt die HAKA voran - kontinuierlich und contemporär. Es ist eine zuverlässige Sparte in der Bekleidungsbranche, von wenigen Ausnahmen abgesehen. Gerade in diesem Bereich sieht man einmal öfter den grossen Unterschied zwischen Werbetrommel und Werbeabstinenz - wer nicht wirbt, der stirbt - oder bewegt sich bestenfalls im Schneckentempo. Unweigerlich landen die Gedanken bei Hugo Boss, der seine Grösse mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit dem Cross-Marketing verdankt, von ausgefeilten Werbe-Kampagnen begleitet. Viele Millionen Euro wurden darin investiert, noch viel mehr Millionen kamen als Gewinn zurück. So heisst es im aktuellen Bilanzbericht:
Im Gesamtjahr 2014 wurde die positive Entwicklung des Konzerns von allen Regionen getragen. Insgesamt erhöhte sich der währungsbereinigte Konzernumsatz um 6%. In Berichtswährung stiegen die Umsatzerlöse ebenfalls um 6% auf 2.572 Mio. EUR (2013: 2.432 Mio. EUR). Unterstützt von einem zweistelligen Zuwachs in Großbritannien und Wachstum in fast allen Märkten der Region legte Europa um 7% zu. In der Region Amerika stieg der Umsatz um 4% auf währungsbereinigter Basis. Die Region Asien/Pazifik verzeichnete dank Marktanteilsgewinnen in China und robustem Wachstum in den restlichen Märkten einen um Wechselkurseffekte bereinigten Umsatzanstieg von 7%. Der Umsatz des eigenen Einzelhandels lag im Gesamtjahr auf währungsbereinigter Basis um 12% über dem Wert des Vorjahres. Flächen- und währungsbereinigt belief sich der Zuwachs auf 3%. Das Netz eigener Einzelhandelsgeschäfte wurde im Jahresverlauf um netto 31 auf 1.041 Standorte ausgebaut (2013: 1.010). Der über den Großhandel erwirtschaftete Umsatz ging vor Währungseffekten um 1% zurück. Das Womenswear-Geschäft legte im Gesamtjahr besonders kräftig zu. Insgesamt stieg der Umsatz in diesem Bereich um 10% auf 289 Mio. EUR (2013: 263 Mio. EUR). Währungsbereinigt entsprach dies einem Zuwachs von 11%. Der Umsatz der von Artistic Director Jason Wu verantworteten BOSS Womenswear lag ohne Währungseffekte sogar um 18 % über Vorjahr.
Redaktion KLAR-TEX, im März 2015


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