COTTON USA KT 17/18 2015

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Bayerische Textil- und Bekleidungsindustrie blickt optimistisch in die Zukunft

Der Umsatz im Textilgewerbe lag in Bayern 2014 bei 2,230 Milliarden Euro. Das entspricht einem Plus von 2,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. „Damit lag das Umsatzplus im Textilgewerbe Bayerns knapp vor dem Gesamtdeutschlands, wo der Umsatz um 2,0 Prozent auf 10,139 Milliarden Euro stieg. Das Ergebnis im Bereich Textil ist zufriedenstellend. Das Bekleidungsgewerbe hingegen bereitet uns Sorge“, so Dr. Christian Heinrich Sandler, Präsident des Verbands der Bayerischen Textil- und Bekleidungsindustrie e. V., auf der Mitgliederversammlung des Verbandes in Bamberg. Hier verzeichnet die Branche einen minimalen Rückgang von 0,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr und ein Umsatzvolumen von 2,087 Milliarden Euro. Der Inlandsumsatz der Bekleidungsindustrie im Freistaat ist um 0,4 Prozent auf 1,332 Milliarden Euro gestiegen. Dagegen nahm der Auslandsumsatz um 1,8 Prozent ab und lag bei 755 Millionen Euro. Sandler: „Ursache sind die schwierigen Rahmenbedingungen in wichtigen Märkten unserer Bekleidungsunternehmen. Hier ist beispielhaft das Russlandgeschäft zu nennen, das massive Einbrüche zu verzeichnen hat.“ Die Mitgliedsunternehmen, sowohl der Textil- als auch der Bekleidungs-branche, blicken optimistisch in die Zukunft. Nach der aktuellen Umfrage des Verbandes unter den Mitgliedsunternehmen zur Prognose der Geschäfts- und Umsatzentwicklung für das Jahr 2015 beurteilen die Unternehmen der Bekleidungsindustrie das laufende Jahr mit 88,2 Prozent besser bzw. gleichbleibend gegenüber dem Vorjahr. Sandler: „Damit wurde der gute Wert des Vorjahrs um 10,4 Prozent übertroffen.“ In der Textilindustrie sehen 87,1 Prozent der befragten Unternehmer die Entwicklung besser oder gleichbleibend, was einer leichten Steigerung gegenüber dem Vorjahreswert (85,7 Prozent) entspricht. „Ein ebenso positives Signal erkennen wir bei den Investitionsplanungen. 77,4 Prozent der Textilunternehmen wie auch 77,4 Prozent der Bekleidungsunternehmen planen im laufenden Jahr Investitionen“, betonte Sandler. Erfreulich ist laut Sandler auch, dass die Anzahl der Betriebe in Bayern 2014 konstant blieb. „Die Beschäftigtenzahlen in Bayern liegen derzeit bei rund 22.000“, so der Präsident. Damit die Branche im globalen preisgetriebenen Wettbewerb weiter erfolgreich sein kann, sieht Sandler politischen Handlungsbedarf, um sicherzustellen, dass eine wettbewerbsfähige und bezahlbare Energieversorgung gewährleistet wird: „Jede weitere Verzögerung schadet dem Wirtschaftsstandort Bayern“, so Sandler.





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