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EIN PORTRAIT VON COKO DIAMOND

Hinter dem Label Presema steckt nicht nur der Phantasiename einer Marke, sondern eine Frau: Coko Diamond, eine waschechte Kamerunerin, mit den typischen femininen Kurven einer afrikanischen Frau und eine unheimlich kluge, stilsichere Geschäftsfrau, die sich vor allem auch durch die vielfältigen Facetten ihres Charakters auszeichnet. So kann sie einerseits introvertiert und andererseits extrovertiert auftreten; sie kann ruhig und gleichzeitig laut sein, chaotisch aber auch überaus kontrolliert und organisiert sein; als Informatikerin arbeiten und gleichzeitig Mode machen und leben. Ihre unermüdliche Kraft, für andere Menschen da zu sein und sie zu unterstützen, zieht sie auch aus ihrer tiefen Beziehung zu Gott. Sie selbst sagt, dass sie gesegnet wird, um anderen Menschen ein Segen zu sein. Nach ihrem erfolgreich abgeschlossenen Abitur in Kamerun im Jahr 1996, zog es sie zum Studium ins ferne Deutschland. Zunächst landete sie in der Kleinstadt Clausthal-Zellerfeld, wo sie an der Technischen Universität ein Jahr lang einen Deutschkurs besuchte, um der komplizierten deutschen Sprache Herr zu werden, die sie heute mit mehr Wortwitz als so manch ein Muttersprachler beherrscht. In dieser Kleinstadt mitten im Harz gelegen, hat sie dann einen ersten Geschmack von Schnee, Eis und Kälte sowie der deutschen Mentalität bekommen. Dies scheint sie jedoch keineswegs abgeschreckt zu haben, da es sie fortan in die Weltstadt Berlin zog, der sie auch heute noch treu ist. Während ihres Informatikstudiums fiel Coko Diamond nicht nur den Kommilitonen auf, sondern machte auch bei den Professoren auf sich aufmerksam. Ausschlaggebendes Merkmal hierfür waren nicht ihre Hautfarbe, sondern ihre Studienleistungen und ihr auffallend guter, schicker Kleidungsstil. Um dem Klischee einer typischen Informatikerin gerecht zu werden, fällt einem nicht schwer sich vorzustellen, dass sie die mit Abstand hübscheste, am besten gekleidete Informatikerin (ohne Brille!) ihres Studiengangs war.
Cokos erste Jahre in Deutschland haben sie jedoch auch in anderer Hinsicht bleibend geprägt: Als ein eher vaterverwöhntes Kind traf sie der frühe Tod ihres Vaters nach nur einem Jahr in Deutschland sehr. Am meisten in ihrem Leben hat sie jedoch der Tod ihrer Mutter getroffen, der nach nur zwei Jahren folgte. Zu diesem Zeitpunkt war auch ihr langjähriger Lebenspartner schon an Krebs erkrankt und verstarb ein Jahr später. Mit dem Gefühl ganz auf sich gestellt zu sein, in einem Land das nicht ihre Heimat ist, hat sie alle Kraft und Konzentration aufgebracht um ihr Leben in die Hand zu nehmen, es aktiv zu gestalten und voran zu bringen. Noch heute nutzt sie die Tiefschläge in ihrem Leben um sich selbst zu motivieren, besser zu sein und sich noch höhere Ziele zu stecken. Diese Mentalität hat ihr geholfen als Informatikerin und Modedesignerin erfolgreich zu sein. Coko Diamonds Affinität für schöne Dinge und ihre Kreativität haben die Mode zu ihrer Leidenschaft werden lassen. Sie selbst beschreibt die Mode als „eine Facette, ein Ausblick von dort, wo du gerade stehst oder von dem, was du gerade nach außen strahlen möchtest“. Sie kehrt das Innere nach außen, ohne dabei oberflächlich zu sein und stellt die Vielfalt dar, die zur Persönlichkeit beiträgt. Mode bietet die Möglichkeit sich selbst anders zu tragen, sich zu verstecken, auf sich aufmerksam zu machen oder auch eine ganz andere Rolle einzunehmen. Ein viertägiger Nähkurs vor zwei Jahren hat dann den Grundstein für durchgearbeitete Nächte an der Nähmaschine, unzählige Designs und schlussendlich Presema gelegt. Die Gründung von Presema ist die logische Konsequenz aus den unerschöpflichen Ideen und zahllosen entworfenen Designs. Bei der Mode des Labels Presema handelt es sich um praktische, klassische Kleidung, nicht künstlerische Extreme oder hochgradig ausgefallenes. Sie selbst beschreibt sich nicht als Künstlerin, sondern als Modemacherin und Geschäftsfrau. Als gebürtige Kamerunerin verbindet die Informatikerin in ihren Modekreationen afrikanische Farben- und Formenreichtum mit europäischem Chic und Business Style Coko Diamond ist zu viel Informatikerin um rein künstlerisches zu erschaffen. Beim Entwerfen ihrer Mode, lässt sie sich vor allem von Farben und der weiblichen Silhouette inspirieren. Gerne überlegt sie sich welche Teile der Silhouette einer Frau sie hervorheben oder verstecken möchte und wie sie dies mit dem Spielen der vielen verschiedenen Farben ermöglichen kann. Die Figur einer Frau beschreibt sie ganz bewusst als Silhouette, da nach ihrem Bild keine Problemzonen existieren, sondern die unterschiedlichen Ausformungen einer Frau lediglich ihre Silhouette prägen. Mit Hilfe der Coko Diamond Afrolicious Kollektion soll vor allem die kurvige Figur einer afrikanischen Frau untermalt werden um ihre Silhouette zu akzentuieren.
Ihre Vision besteht aus Städten der Zukunft, in der Menschen auf der ganze Welt sich in ihren Kleidern begegnen. Als Modemacherin ist Coko Diamond erfolgreiche Autodidaktin, die im Jahr 2013 Presema gegründet hat, über die ihre Mode vertrieben wird. Januar 2015 wurde Presema zur GmbH mit Coko Diamond und Beate Fernengel an der Spitze. Beate Fernengel ist ehrenamtliche Präsidentin der IHK Potsdam.

Diese Story schrieb eine Freundin von Coko.

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