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Die geballte neue Fashion Power aus Polen

Dynamisch und quirlig haben sich auch die Macherinnen dieser Messe entwickelt. Sie haben systematisch die besten Designer des Landes herausgefiltert, unterstützen diese in ihrem Marketing und verhelfen, die Mode-Reputation von MADE IN POLAND gewaltig zu erneuern. Anna Pieta und Magda Korcz sind die beiden Organisatorinnen, die sich immer weitere Ziele setzen, um ein brandneues Image von polnischer Mode herzustellen. Während die Plattform in Polen sich direkt an Konsumenten wendet, werden nun strategisch durch die beiden Veranstalterinnen auch Auslandsmärkte angegangen. Als nächstes wird sich eine kleine Gruppe von 6 bis 8 Designern unter dem Titel HUSH@THE GALLERY während der CPD in Düsseldorf auf der Modemesse THE GALLERY präsentieren.
Weitere Stationen sind in Planung. Jede Designer- Bewerbung für die Beteiligung an der HUSH wird von Anna Pieta und Magda Korcz sorgsam geprüft. Nur die Besten werden ausgewählt, die wiederum vielfach ein eingehendes Briefing für ihr Marketing erhalten. Den hohen
Anspruch setzen Anna Pieta und Magda Korcz voraus; beide kommen aus dem Management von Kultur, Kunst und Design. Zweimal im Jahr findet die Messe statt. Flankierend zur Messe publizieren beide ein unabhängiges Magazin, das HUSH Magazine, das sich auf Design und Handwerk fokussiert. HUSH hat sich als der Meetingpoint der ‚Fashionistas’ entwickelt. Emsige Geschäftigkeit herrschte auf den Ständen.
Speziell eingerichtete Umkleidekabinen – stylish in weiß – dienten den zahlreichen Besuchern für die Anproben. Ungewöhnliche Kreationen bestimmten das Bild. Designerin wie Joanna Hawrot zeigte fließende Silhouetten, breite Taillengürtel, die sich auch in ihren Catsuits wiederfanden. Die Balance zwischen Sportswear und Casualwear bot RISK, die Anleihen aus der Sportfunktionsmode nahmen und gekonnt passend stilgerecht auch Lässiges aus Sweatware für den Clubabend mixten. Weite Röcke aus Leder und Organdy mit anmutigen Crop Tops stellte By My Design vor. Anna Wowkonwicz zeigte mit ME Milate smarte Hemdblusenkleider in verschiedenen Längen, besonders hübsch im Vichykaro. Elena Ciuprivas inspirierte sich an Architektur und Kunst. Ihre gradlinigen Outfits mit raffinierten Cut-Outs oder gestochen scharfen Schlitzen im Oberteil überzeugten durch Perfektion. Das Repertoire der Messe ist variationsreich: von avantgardistischer Mode für Damen und Herren über Sportswear oder Lingerie/Swim Fashion bis zu Schuhen, Taschen, Gürteln, Tücher und Modeschmuck. Auch für die Kleinsten fanden sich variationsreiche Kollektionen. Anna Pieta erklärte den neuen Modestil aus Polen wie folgt: ‚Deutschland weiß polnische Lohnarbeit zu schätzen, aber die wachsende Kreativität im Lande ist vielen unbekannt. Wir haben hier leistungsfähige Modeschulen und ehrgeizige Modedesigner, die eigene Trends kreieren.’ Polen profitiert von der EU-Mitgliedschaft. Die polnische Wirtschaft ist sogar schneller gewachsen als die EU-Wirtschaft. Offiziellen Angaben zufolge betrug 2013 das BIP 390 Mrd.EUR – fast doppelt so hoch wie 2003 mit 201 Mrd. EUR. Mit dem gesunden Bewusstsein der neuen Generation wird auch Mode aus Polen einen neuen Stellenwert erhalten. HUSH hat daran einen nicht unwesentlichen Beitrag.
Margit Jandali

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