EuroComfort Group KT 33/34 2015

{untertitel}


EINER FÜR ALLE, ALLE FÜR EINEN

Dieses strapazierte Sprichwort drängt sich dennoch auf, wenn man die Geschichte der EuroComfort Group
in Bocholt liest.

Hier hatte der neunundvierzigjährige gelernte technische Zeichner, Thomas Bußkamp, vor einem Jahr von der schwedischen Bonnier-Gruppe die Mehrheit an der EuroComfort Group übernommen und somit eine Zerschlagung der Gruppe verhindert. 1991 kam Bußkamp nach einem Maschinenbaustudium und einer Ausbildung zum technischen Zeichner als Assistent des Konstruktions- und Betriebsleiters nach Bocholt. Seine Karriere war rasant, so wurde er bereits 1996 Geschäftsführer, der das Unternehmen zur heutigen EuroComfort Group ausgebaut hat. Dazu gehören etablierte Marken und Tochterunternehmen, die für das mittlere bis höherwertige Heimtextiliensegment stehen. Der Bettenfachhandel, aber auch Möbelhäuser wie Ikea und Höffner oder Tchibo, Lidl und Aldi, stehen auf der Kundenliste.

Die EuroComfort Group setzt sich zusammen, wie folgt: Lück aus Bocholt etwa ist marktführender Hersteller von Bettwaren, Polsterelementen sowie Füllmaterialien. Badenia aus dem badenwürttembergischen Friesenheim stattet vor allem den deutschen EUROCOMFORT GROUP Markt seit mehr als 60 Jahren mit Bettwaren und seit 2007 zusätzlich mit Matratzen aus. Und bereits seit 1847 stehen der Name und die Marke Brinkhaus „für Bettenqualität der Extraklasse“, sagt Thomas Bußkamp zurecht.

Der Diplom-Ingenieur lenkt als Vorstandsvorsitzender der 2007 gegründeten Dachholding die zentralen Geschicke. Unterstützt wird er dabei von einem breiten Managementteam. Ohne das ginge es auch gar nicht mehr: bei insgesamt acht Produktionsstandorten in Deutschland, Frankreich, Polen, Litauen und China, allein 450.000 produzierten Matratzen jährlich, weltweit rund 4.150 Mitarbeitern und einem Umsatz, der sich binnen der vergangenen 20 Jahre um den Faktor 28 erhöhte und für das laufende Geschäftsjahr 2015 den 280 Millionen Euro Rubikon anpeilt. Dieser Umsatz wird nicht mit Dumping erreicht, vielmehr betont Thomas Bußkamp: „An unsere Margen legen wir nicht Hand an. Wir haben noch niemals einen Preis senken müssen.“

Die EuroComfort Group konnte Thomas Bußkamp naturgemäß nicht ohne Finanzierung übernehmen. Bei der Suche nach einem geeigneten Partner wurde seine langjährige Beziehung zur Volksbank Bocholt eG und deren genossenschaftlichen Zentralbank, der WGZ BANK, auf Anhieb die richtige Wahl. So hat, mit einer Bereitschaft das unternehmerische Risiko in letzter Konsequenz auf sich zu nehmen, Thomas Bußkamp die EuroComfort Group erhalten, mehr noch, auf einen Expansionskurs gesetzt, der durch die Mehrmarkenstrategie, schnelle Logistiklösungen und ein wachsendes Onlinegeschäft auch in Zukunft Arbeitsplätze schafft und sichert.

Einer für alle, alle für einen.

Artikel als PDF downloaden: » KT Nr. 33-34 - EuroComfort Group
Weitere Berichte ...

Showroms/Messen suchen




SCHNUR Markus - Distribution & Consulting