Munich Fabric Start 2.-4.Februar 2016
vom Münchner Kindl zur First Lady



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Was als kleine Stoffmesse 1996 mit 50 Ausstellern im MOC begonnen hat,
ist heute zur Bestform aufgelaufen. Endlich ein Stau der Freude macht, wenn sich morgens
die Autos durch die Lilienthalallee drängeln, so empfinden es jedenfalls die Veranstalter.
Die vierzigste MUNICH FABRIC START zur Saison Frühjahr/Sommer 2017 konnte somit
ein respektables Besucherplus von insgesamt sechs Prozent erzielen, auch vermehrt aus
dem Ausland. Wir verbuchen die stärkste Messe seit Bestehen“ so Wolfgang Klinder,
geistiger Vater der Veranstaltung. Über 950 Anbieter präsentierten mehr als 1.500 Kollektionen,
so gewandet sich eine First Lady in der Modebranche.



Dabei waren die Einkäufer auf der Suche
nach innovativen Produkten, Neuentwicklungen, Hightech- und Funktions-materialien. Dieser
Anspruch an mehr Komfort und Multifunktionali-tät zieht sich durch alle Produktsegmente, von
Basics mit neuem Finish bis hin zu extrem leichten Wollqualitäten mit beschichteter Abseite.
Offensichtlich ist eine Tendenz zu mehr Mode in der Stoffaussage, aber auch der Nachfrage festzustellen, dabei spielt der Preis eine untergeordnete Rolle. Die Suche nach Innovationen wird im wesentlichen durch die klare Segmentierung, soll heissen, Gliederung der Messe erleichtert.

Eine neu gestaltete BLUE ZONE überrascht die Aussteller, wie die Besucher.
Die Halle bietet jetzt ein schönes Entrée, das ein kreatives Angebot darstellt.
„Es war sicherlich ein mutiger, aber auch bewusster Schritt, die BLUE ZONE
mit einem neuen Standkonzept auszustatten“, so Sebastian Klinder,
Managing Director MUNICH FABRIC START.
Die Additional Halls waren gut frequentiert, wie Seven Oppermann von
Union Knopf bilanziert.
Kreativität stand naturgemäss im Fokus der neu inszenierten grosszügigen Design Studios. Im ECO VILLAGE gingen die Gespräche über das Thema Ökologie weit hinaus. Als zusätzliche Magnate fungierten einmal öfter die ORGANIC SELECTION – Trendforen, die den Beweis führen, dass nachhaltige Stoffe im Mainstream angekommen sind.
Auf grossen Zuspruch trafen ebenfalls die wieder qualitativ und inter-national hochkarätig besetzten TRENDSEMINARE in neuen Räumen. Neben den visionär und dennoch marktnah interpretierten Trendvor- trägen renommierter Trendbüros und Experten, überzeugten die fach-lich ausgerichteten Vorträge hinsichtlich innovativer Techniken sowie verändertem Bekleidungskonsum und -gewohnheiten.

P.S. Die vierzigste Veranstaltung im zwanzigsten Jahr –
Zeit für Champagner ?


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